PAP 3 ist eine Diagnose, die viele Frauen erhalten. Der Diagnoseschock nach einer solchen Nachricht ist nicht zu unterschätzen.

Da kann es ordentlich rumpeln, auf der Reise des Lebens.

Auch mich hat es erwischt. Meine Erfahrungen lesen Sie im nachfolgenden Blog-Artikel.

Gleich wird es sehr persönlich

Viel Persönliches über  mich offenbarte ich bereits in meinem Buch „Essanfälle adé“. Das heißt, meine Geschichte ist alles andere als ein Geheimnis.

Dennoch geht es noch ein Stückchen persönlicher, nämlich wenn es um die Angst vor Krankheit geht.

Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe merke ich, dass damit einiges an Scham einhergeht und ich mir vorstelle, ob sich die eine oder der andere denken könnte „Was? Eine Therapeutin, die veränderte Zellen hat? Wie geht denn das? Meditiert die nicht eh den ganzen Tag?!“

Dennoch werde ich hiermit diese Scham überwinden und über PAP III schreiben, denn es sind viele Frauen davon betroffen. Deshalb erlebe ich es als meine Pflicht als Frau, das Wissen, das ich 2016 darüber sammeln durfte (musste) zu teilen.

Ich bin keine Medizinerin, daher gebe ich keinerlei Empfehlungen ab, ich schildere hier einfach meine Erfahrungen. Weiters weiß ich nicht, wie wirkungsvoll es tatsächlich war, was ich getan habe, vielleicht hatte ich einfach nur Glück oder es gab einen Untersuchungsfehler im Labor oder …?

Wie auch immer, hier meine Erfahrungen:

Der PAP Befund

24.3.2016: Krebsabstrich beim Gynäkologen.

Zytologischer Befund: PAP III, Diagnose: Dyskaryosen, Metaplasie

Daraufhin wurde ich in das Pilzambulatorium überwiesen für HPV Überprüfung. Alles negativ. (ein Glück!)

Dennoch sprach mein Körper deutlich zu mir und ich nahm das sehr ernst. Ich musste etwas verändern.

Zumal mir die Krankheitsgeschichte meiner weiblichen Linie im Nacken sitzt: Eierstockkrebs oder Gebärmutterkrebs sind in meiner Familie gut bekannte Diagnosen.

Mein innerer Zustand

Ich fragte mich, was wohl die Zellen in meinem Körper am meisten negativ beeinflusst. Die Antwort, die ich fand war: meine innere Unruhe.

Mit ihr habe ich ein langes Thema.

Viele Jahre war mir diese Unruhe nicht bewusst, erst in den letzten Jahren lernte ich sie in zahlreichen Rosen-Methode Sitzungen kennen.

Sie äußerte sich vor allem in einem flatternden Gefühl im Brustkorb und in hochgezogenen Schultern. Das hatte ich selbst dann, wenn ich meinte, gar nicht in Stress zu sein.

Wichtigster Einschnitt war, dass ich meine nächtlichen Arbeitsstunden strich: Ich hörte bewusst damit auf, ständig in meinem Kopf Projekte zu wälzen. Immer wenn ein Projekt in meinen Kopf kam, bemühte ich mich, es außerhalb meiner Arbeitsstunden nicht weiterzudenken.

Das benötigte tatsächlich einiges an Disziplin.

Weiters löste ich mit Hilfe der EKT-Methode ein altes Thema, das mir ebenfalls im Brustkorb saß.

Ich gönnte mir eine 14 tägige Ayurveda Pancha Karma Kur. Der Fokus lag bei der Entgiftung und der Gebärmutter lag.

Ergänzend erwähnen möchte ich, dass innere Unruhe ist in meiner Familie in der weiblichen Linie ein bekanntes Thema, ist. Meine PAP 3 Diagnose war für mich ein eindeutiges Warnsignal, endlich echte Lösungen zu finden.

Kontrolle beim Gyn

6.10.2016: Anruf meines Gyns Anfang November, ich habe immer noch PAP III.

Große Enttäuschung! Und Frust, denn was soll ich denn noch alles machen?! War das alles nicht genug?!

Start meiner Spezial-Kur

Teemischung

aus 70 g Frauenmantel, 20 g Weiße Taubnesselblüten und 30 g Ringelblume (bekommt man in der Apotheke).

Damit jeden zweiten Tag mit der Frauendusche vaginal gespült und jeden Tag 2-3 Tassen davon getrunken.

Vaginalzäpfchen

1x/ Woche feminella VagiC (=Vitamin C)
1x/Woche Döderlein Med (=Lactobacillus gasseri-Kulturlyophilisat)

Rosenholzöl

1x/Woche für ca. 2 Stunden ein OB, 2 Minuten lang getränkt in Olivienöl gemischt mit 5 Tropfen Rosenholzöl
Diese Kur mit Teemischung, Vaginalzäpfchen und Rosenholzöl wurde mir für 6 Wochen empfohlen.

Vaginalspülung, Zäpfchen und Rosenholzöl habe ich so abgewechselt, dass mein Mutermund jeden Tag etwas bekommen hat.

Hochqualitative Vitamine

Ich habe wieder meine B-Complex Vitamine genommen plus Magnesum / Calcium

Veränderungen im Alltag

Nun wurde die wirkliche drastische Reduktion meines inneren Stresses notwendig:

Ich startete jeden Tag mit einer 10 minütigen Meditation. Unter Tags hielt ich immer wieder inne, um meine innere Unruhe zu beruhigen.

Meinen Smartphone / Internet / Facebook Konsum schränkte ich drastisch (!) ein. Ich lernte, echte Freizeit zu haben. Vor allem musste ich lernen, meinem Geist regelmäßig Ruhe zu gönnen, nicht nur im Schlaf.

Ich begann mit dem Handlettering und dem Happy Painting von Clarissa Hagenmeyer. Ich entdeckte, dass mich das Hören von Hörbüchern entspannte.

Mein Gefühl von innerer Unruhe wurde deutlich besser. Ich schreibe das rückblickend vor allem der Pancha Karma Kur zu. Mittlerweile weiß ich, dass die Veränderungen nach so einer Kur nicht sofort kommen, sondern ihre Zeit brauchen.

Ich nahm in diesen Wochen wieder eine EKT-Sitzung, diesmal mit dem Thema Muttermund.

Mir wurde dadurch klar, dass es notwendig war mich zu fragen: Was ist eigentlich wirklich wichtig im Leben?

Wirklich wichtig ist die Liebe. Nichts anderes. Kein Projekt ist je so wichtig, wie der Liebe Achtsamkeit zu schenken.

In dieser Zeit schickte ich jegliche Sorgen hinsichtlich des neuen Untersuchungsergebnis liebevoll weg. Sie wären nicht hilfreich gewesen wären.

Noch mehr Veränderungen

Ich verzichtete aufgrund meiner Endometriose sowieso bereits auf mechanische Reizungen (OBs, Spirale).

Die Menstruationstasse reizt den Gebärmutterhals angeblich nicht, ich verwendete ihn eine Zeit lang dennoch seltener. Vor allem achtete ich darauf, ihn sehr sanft einzuführen bzw. herauszunehmen.

Ich experimentierte mit einfacher Watte als Einlage, da Binden scheinbar einiges an Chemie enthalten. Das klappte erstaunlich gut.

Mittlerweile bin ich (als Backup für meine Menstruationstasse, die ich wieder durchgängig während meiner Menstruation verwende) auf Stoffbinden umgestiegen und bin begeistert von der Weichheit und dem angenehmen Tragegefühl.

Ich achtete verstärkt auf meinen Säure/Basenhaushalt.

Der Mann muss auf gründliche Reinigung seines Penis mit Seife achten, vor allem unter der Vorhaut, um keinen Nährboden für das Papilloma-Virus zu schaffen.

Kontrolltermin

Am 19. November 2016 wurden von meinem Gyn 2 mm Gewebsstückchen vom Muttermund entnommen. Das dauerte etwas länger als der übliche Krebsabstrich, war aber überhaupt nicht schmerzhaft.

Bei diesem Termin bekam ich eine Eisentransfusion (Ferinject 50mg Eisen/ml) wegen meiner schlechten Eisenwerte zur Stärkung meines Immunsystems.

Mein Arzt meinte, dass das neu am Markt sein und sehr gut verträglich, was auch stimmte. Dazu nahm ich vermehrt Vitamin C (Cevitol 500 mg, 3x pro Tag)

Das Happy End

Am 31.Nov schließlich rief mich mein Gyn an:

Cervixschleimhaut ohne Hinweis auf Dysplase oder Malignität, Diagnose: PAP II

Juhu! Endlich Entwarnung

Mein Fazit

Manchmal ist es ja so, dass man sein Leben dann besonders schätzt, wenn man Angst hat, dass es beeinträchtigt werden könnte.

Ich traf mit mir selbst die Vereinbarung, dass ich keine Krankheit brauche, um dankbar zu sein, dass ich gesund sein darf. Mehrmals am Tag rufe ich mir ins Bewusstsein, wie wertvoll es ist, dass ich leben darf und gesund sein darf.

Danke, mein lieber Körper, das hast du echt gut hinbekommen.

Ergänzungen

Ich ließ von einer Spezialistin meinen Blutbefund checken und werde weiterhin hochqualitative Nahrungsergänzungsmittel nehmen, v.a. Vitamin D, K2, manchmal auch Selen und Omega 3.

Von meinem Gynägologen wurden mir Ferotone Trinkbeutel empfohlen, ich konnte mich aber noch nicht durchringen diese zu trinken, vielleicht weil mir die Infusion so gut tat.

Demnächst werde ich eine Vollblutmineralanalyse mit Vitaminstatus machen. (TSH, D3, B6, B12, Folsäure, Q10, Natrium, Kalium, Calsium, Kupfer, Magnesium, Eisen, Zink, Selen).

Die nächste Pancha Karma Kur ist auch bereits geplant.

Vitamin D3 Zäpfchen

Folgende Zäpfchen sollen auch gut bei PAP 3 sein, weil sie das Vitamin D direkt zur Scheide führen.

Ich selbst hatte sie anfertigen lassen kurz bevor ich vom Gynägologen die erlösende Nachricht erhielt. Ich nahm sie also glücklicherweise nur noch prophylaktisch und zwar ca. für 8 Wochen abends 1 Zäpfchen vaginal.

Vaginal-Ovula mit Vitamin D (OVID)

Rp. 15 gtt Vigantol-Öl®
(entspr. 7.500 IE Vit. D)
Neutralöl, Öl cacao q.s.
XII / XXIV Ovula

Es sind also 7500 iE pro Zäpfchen. Die Menge der Zäpfchen (Dauer der Einnahme) ist sehr individuell. Diese soll daher immer mit dem/der Behandler/in besprochen werden.

Alle Zutaten kann man in österreichischen Apotheken bestellen und die Zäpfchen herstellen lassen. Dies ist allerdings ziemlich teuer, da dieses Vitamin D Öl aus Deutschland kommt. Vermutlich kann man auch ein anderes nehmen, solange die Dosis und Qualität passt. Viele Hinweise dazu gibt es in der Facebook Gruppe „Vitamin d – die alternative Gruppe“

Danke

Ich bedanke mich bei folgenden zwei kompetente Menschen.

Danke für Eure Unterstützung auf meinem PAP-Weg. Euer Fachwissen ist erstaunlich und eure menschliche Kompetenz  wohtuend.

  • www.praxis-sterebogen.de: Ilka Sterebogen ist Expertin für Frauengesundheit mit Praxis in Limburg (bei Frankfurt) und berät auch viele Frauen aus D/Ö/Ch über Skype
  • www.frauenundsein.de: Ursula Schmidt-Boceck, Naturheilpraxis Frauen und Sein in Leutenbach (Nellmersbach), Baden-Württemberg

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Buchtipp

Alchemilla: Eine ganzheitliche Kräuterheilkunde für Frauen von Margret Madejsky *

Weblinks:

 

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