Was erwartet dich,
wenn du zu einer
Rosen-Methode-Sitzung kommst?

Das Ankommen

Zunächst einmal heiße ich dich in meinem Praxisraum herzlich willkommen.

Du hast Gelegenheit, dich in Ruhe im Raum zu orientieren.

Dabei wirst du entdecken, dass ich ein Faible für Reisen nach Afrika habe 🙂

Dieses Bild schmückt meine Wand. Es entstand während einer Ballonfahrt in Tansania.

Beim Ersttermin nehmen wir auf den Sesseln Platz und lernen uns kennen. Du erzählst mir etwas von deiner Geschichte. Ich werde dir ein paar Fragen stellen und auch du kannst mir Fragen stellen.

Ablauf der Rosen-Methode Körperarbeit

Bevor du es dir auf der Behandlungsliege gemütlich machst, bitte ich dich deine Kleidung abzulegen.

Während du das tun, verlasse ich den Raum, damit du deine Privatsphäre hast.

Du behaltest deine Unterhose an und bei kalten Füßen auch deine Socken.

Du legst dich auf den Bauch auf meine elektrisch verstellbare Liege unter das Leintuch bzw. die Decke. Du bist also gut bedeckt.

Wenn du bereit bist, rufst du mich und ich komme wieder zu dir.

Falls dir kalt ist, schalte ich die Heizdecke an für dich. Dann schauen wir gemeinsam, was du brauchst, um bequem liegen zu können. So mancher Polster kann den Komfort enorm erhöhen.

Begrüßung deines Körpers

Ich lege meine Hände auf deinen Rücken und sage quasi „hallo“ zu ihm und vielleicht begrüßen wir auf diese Art auch noch Ihre Beine. Diese Zeit ermöglicht uns beiden das Ankommen.

Gemeinsames Erforschen

Meistens beginne ich bei deinem Rücken zu arbeiten.

Ich frage dich, ob es OK ist, deinen Rücken abzudecken, damit ich meine Hände darauf legen kann.

Falls der direkte Hautkontakt nicht OK sein sollte, bleibst du bedeckt.

Dein Wohlbefinden und dein Gefühl der Sicherheit haben immer oberste Priorität.

Deshalb bitte ich dich auch, mir jederzeit sofort Bescheid zu sagen, wenn irgendetwas unangenehm sein oder dir nicht passen sollte.
Ich ermutige dich auch mir mitzuteilen, sollte ich dich missverstehen oder dich versehentlich mit irgendeiner meiner Aussagen irritieren.

Nun liegen meine Hände auf deiner Haut z.B. am Rücken. Es ist wie ein nonverbales Gespräch zwischen deinem Körper und meinen Händen.

Bewusst-Werden

Durch die direkte Berührung deiner Haut komme ich in Kontakt mit deinen Muskeln und deinen Anspannungen.

Manchmal drücke ich sanft in das Muskelgewebe, manchmal bewege ich den Muskel behutsam hin und her, manchmal liegen meine Hände einfach nur lauschend auf dem Muskel.

Dazu kommt die verbale Komponente:

Manchmal stelle ich dir meine Wahrnehmungen zur Verfügung. Das kann dir helfen, deine Aufmerksamkeit in deinen Körper zu lenken.

Oder ich stelle dir eine Frage. Auf die kannst du antworten, musst aber nicht.
Manchmal erzählst du mir etwas, das mit deiner Wahrnehmung im Körper zusammenhängt.

Ich achte darauf, dass du mit deinem Körper in Verbindung bleibst, während du etwas erzählst. Manchmal kann das bedeuten, dass ich dich bitte, eine Pause einzulegen, bevor du weiter erzählst.

Dadurch lernen wir gemeinsam das Muster deiner Verspannung näher kennen, Du wirst dich deiner bewusst.

Nur wenn etwas in unserem Bewusstsein ist, können wir dies eines Tages loslassen oder ändern oder einen anderen Umgang damit finden.

Dieser Prozess dauert allerdings seine Zeit:

Unsere Muster haben wir über Jahre gewonnen und sie haben einen wichtigen Job erfüllt. Deswegen können wir sie nicht einfach rasch über Bord werfen.

Manchmal landen wir nun bei einem Thema und das eine oder andere Gefühl taucht auf.

Manchmal bleiben wir einfach beim Erkunden deiner Körperempfindungen.

Es gibt hier kein richtig und kein falsch, kein besser und kein schlechter, keinen Erfolg im eigentlichen Sinn.

Wir gehen dein Tempo, entlang deiner Möglichkeiten.

Wir wollen nichts forcieren,
nichts aufbrechen und keine Grenzen überschreiten.
Das tun wir viel zu oft im Leben.

Was wir wollen ist dich kennenlernen und alles, was sich zeigen mag, in Liebe annehmen. Oft bewegt genau diese Haltung die Muster.

Spätestens nach 2/3 der Zeit bitte ich dich, dich langsam auf den Rücken zu drehen und wir beginnen,
deine Körpervorderseite kennenzulernen.

Selbstverständlich ist deine Brust zu jeder Zeit mit einem Tuch bedeckt. Dein Unterkörper ist weiterhin mit der Decke / dem Leintuch bedeckt. Falls du möchtest, dass auch dein Bauch und deine Schultern bedeckt sind, komme ich deinem Wunsch gerne nach.

An der Körpervorderseite arbeite ich oft mit dem Zwerchfell, ein wichtiger Muskel für die Atmung. Wir können aber auch an Schultern, Hals, Kopf arbeiten.

Der Körper bietet viele Möglichkeiten.

Das Video der schwedischen Rosen-Schule zeigt sehr gut die Qualität der Rosen-Berührung:

Abschied nehmen

Ca. 5 Minuten vor Ende der Sitzung gebe ich dir Bescheid, dass wir nun noch ein paar Minuten übrig haben.

Bevor ich meine Hände von deinem Körper nehme, kündige ich das an.

Dann verlasse ich den Raum, damit du dich in Ruhe wieder anziehen kannst.

Wenn du fertig bist, kommst du zu mir heraus in die Küche.

Zahlen und neuen Termin vereinbaren

Nachgespräch, im Sinne von Analyse der Vorgänge, gibt es in der Rosen-Methode keines, da bereits alles während der Stunde gesagt wird.

Vielleicht frage ich dich kurz, wie es dir jetzt geht. Dann bitte dich zu zahlen und falls du möchtest, können wir uns gerne einen neuen Termin ausmachen.

Du kannst aber auch die Stunde erstmal sacken lassen und sich später entscheiden, ob du wieder kommen möchtest.

Von mir gibt es keine Vorgaben, da ich davon ausgehe, dass du spüren kannst, wenn etwas für dich und deinen Weg unterstützend wirkt.

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