Mag. Olivia Wollinger

Mag. Olivia Wollinger2018-07-16T15:12:16+00:00

Meine Ausbildungen – meine Kompetenzen

Olivia Wollinger

Da ich Menschen auf ihren Lebenswegen begleite, möchte mit mir selbst möglichst im Reinen zu sein. Das ist wichtig, um mich nicht in dem Phänomen der Übertragungen bzw. Gegenübertragungen zu verstricken.

Bei den Ausbildungen, die ich mache, geht es selten um die Aneignung reines Wissens. Es geht vielmehr um Selbsterfahrung. Ich möchte lernen, immer mehr Klarheit zu gewinnen und präsent zu sein. Mit jedem meiner Entwicklungsschritte ist es mir noch ein Stückchen mehr möglich, ganz mit meinen KlientInnen zu sein und dennoch in mir zu bleiben.

Rosen-Methode (nach Marion Rosen)

www.rosenmethode.at
Diese Ausbildung dauert mindestens fünf Jahre, ich bin seit Oktober 2014 intensiv dabei. Im Juni 2017 bin ich im sogenannten Internship angelangt, das ist die Praktikumsphase, die der Zertifizierung vorangeht. In dieser Zeit finden regelmäßige Supervisionen statt sowie zahlreiche Selbsterfahrungsstunden. Ich habe das große Glück, von einem internationalen LehrerInnen-Team unterrichtet zu werden. Meine HauptlehrerInnen sind Mary Kay Wright (USA), Maja Skau-Olsen (Dänemark), Sarah Dandridge (USA), Deborah Marks (USA) und Bill Samsel (USA).

EKT-Methode

www.emotionalkoerpertherapie.de
Diese Methode erlernte ich bei den Gründerinnen der Methode, Dr. Susanna Lübcke und Anne Söller, zertifiziert wurde ich im Oktober 2010, damit war ich die erste zertifizierte EKT Begleiterin Österreichs. Ich assistierte dann bei einigen EKT Seminaren und ab 2012 unterrichtete ich mit Susanna Lübcke ein paar EKT Seminare in Wien. Seit sie wieder in den USA lebt, pausiert dieses Projekt.

Fruchtbarkeitsmassage

www.die-fruchtbarkeitsmassage.de
Diese Methode lernte ich bei Birgit Zart gelernt, und zwar im Februar 2009, danach vertiefte ich mein Wissen September 2010 (Portugal) und Mai 2014 (Berlin).

Shiatsu

Ich bin diplomierte Shiatsu-Praktikerin. Die 3-jährigen Ausbildung absolvierte ich nebenberuflich bei Josef Hartl im Naikido Zentrum, meine Abschlussprüfung war Dezember 2005. Danach war mein Hauptlehrer Wilfried Rappenecker. Nachdem ich zwischen 2006 und 2011 sieben Kurse bei ihm absolvierte, war ich danach 4x seine Assistentin. (2011 bis 2014) . Darüber hinaus besuchte ich noch einige Wochenendseminare, z.B. Shiatsu für Schwangere, strukturelles Shiatsu, Faszienarbeit.

5-Elemente Ernährungsberatung

nach der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)
Diese Ausbildung machte ich bei Claude & Ina Diolosa im Shambhala, Abschluss Nov. 2007.

Coaching

Diese 1-jährige Ausbildung machte ich beim AGB, als ich feststellte, dass Worte auch bei der Körperarbeit eine wichtige Rolle spielen. Das Abschlusszertifikat hielt ich im Juni 2007 in Händen.

Universiät

Ja und auf der Universität war ich auch. Ich plagte mich durch das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und war damit 1997 fertig. Parallel machte ich einen 2-jährigen Universitätslehrgang zur diplomierten Krankenhausmanagerin, der 1998 abgeschlossen war.

Fortbildungen

Neben den Ausbildungen besuchte ich immer wieder Kurse, beispielsweise:

Trauma 

www.traumaheilung.de
ca. 40-stündige Online Fortbildung für TherapeutInnen bei Dami Charf: „Frühe Verletzungen und Entwicklungstrauma heilen“, 2017

Narbenentstörung

Da ich auch Frauen mit Kaiserschnitt-Trauma begleite, war es notwendig zu lernen, mit den Narben umzugehen: Ich lernte Narbenpflege bei Hans Kapek im September 2015 und Narbenentstörung mit Thearpiestäbchen bei Michael Urban, November 2014

Training von Stimme und Ausdruck:

2018: zwei Wochenendkurse Kraftquelle Stimme bei Sanne Stria und Christian Recklies
2017: Coaching bei Dagmar Kutzenberger www.mikrostimme.at
2016 / 2017: Voicemovement Therapy bei Marlies Polzhofer
2016: Sprechcoaching bei Thomas Klock

Und schließlich probierte ich noch einiges aus, ohne es weiterzuverfolgen:

z.B. Reiki Grad 1 und 2 im Jahr 2011 und 2012, Hakomi Workshop 2012, Pranic Healing 2009.

Meine Güte, über die Jahre sammelt sich echt einiges an! ♡

Mein beruflicher Weg

Sie dürfen einiges über mich erfahren

Der Beginn

Es dauerte lange, bis ich den Ort fand, wohin ich gehörte. Während des Studiums arbeitete ich als Assistentin eines kleinen Vereins im Gesundheitswesen, das war gut, aber langfristig nicht herausfordernd genug. Mein Auslandssemester verbrachte ich 1995 in Südafrika, deswegen spreche ich noch heute sehr gut Englisch.

Nach dem Studium wurde ich nach einem kleineren Umweg Assistentin eines Arztes, der ein Gesundheitsprojekt leitete. Das war eine schwere Zeit für mich, da ich mich gegen seine cholerischen Anfälle nicht wehren konnte. Irgendwann schaffte ich den Absprung, wusste aber nicht so recht wohin. Ich landete in der Organisationsabteilung eines großen Unternehmens. Dort gab es zwar keinen cholerischen Chef mehr, dafür fühlte ich mich Fehl am Platz.

All dies war nicht gerade förderlich für die Überwindung meiner Essstörung. Daher war es für meine Heilung notwendig, meine Fähigkeiten zu erkennen und mir zuzutrauen, dass ich einen dazu passenden Beruf finden würde.

Langsames Ankommen

Besser wurde mein berufliches Leben ab 2000. Da fasste ich Fuß im arbeitsmarktpolitischen Bereich und war dort in der Akquise und später im Recruiting tätig. Das war der Beginn meiner Arbeit mit Menschen.

Es brauchte einen zweiten Bildungsweg

Im Jahr 2000 hatte ich endlich keine Essanfälle mehr, daher traute ich mir zu, eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Essstörungen zu leiten. Das tat ich 5 Jahre lang. Eher zufällig begann ich 2002 mit der Shiatsu Ausbildung. Zunächst war es nicht mein Plan selbständig zu werden. Aber die Arbeit faszinierte mich immer mehr und irgendwann entschied ich: Das will ich machen. Schritt für Schritt wuchs ich in das Arbeiten mit KlientInnen hinein.

2004 bis 2014 leitete ich gemeinsam mit einer Kollegin 2x pro Jahr Seminare für Frauen mit emotionalem Essverhalten: Meine Rolle lag damals vor allem darin, den fachlichen Input zu liefern. An das Leiten von Gruppen traute ich mich erst später heran.

Im Jahr 2010 hatte ich das große Glück, ein Jahr Bildungskarenz bewilligt zu bekommen. Danach wagte ich den Sprung in die Selbständigkeit. Seit 1.7.2011 bin ich hauptberuflich in der aivilo Praxis tätig. Ich habe drei Gewerbescheine, nämlich für Humanenergetik, Shiatsu und Ernährungsberatung nach der chinesischen Ernährungslehre.

Die Geburt meines Buches

Im Jahr 2015 wurde ich dann Autorin. Das Buch „Essanfälle adé“ erschien zunächst im Selbstverlag Creatspace. Jänner 2018 wurde es vom Ullstein Verlag übernommen. Das Buch zu schreiben war eine große Herausforderung. Ich finde den Vergleich zu einer Geburt dafür nicht zu weit hergeholt – es war eine geistige Geburt, mit ordentlichen Presswehen am Ende 😉 Das schwierigste war, nach der Veröffentlichung der Kritik der Welt ausgesetzt zu sein. Doch ich hatte Glück: Die meisten Rezensionen fielen gut aus und die meisten der kritischen waren höflich und konstruktiv formuliert.

Falls Sie sehen möchten, wie ich mich fühlte, als ich das Ullstein-Buch das erste Mal in Händen hielt, klicken Sie auf dieses YouTube-Video.

Das Buch ist auch auf Englisch erhältlich: Farewell to Binge Eating.

Ich werde Workshop-Leiterin

Im Zuge meines Berufs als Autorin wurde es notwendig, geübter mit Medien umzugehen. Daher gönnte ich mir einige Coaching Einheiten in diese Richtung um meinen sprachlichen Ausdruck und meine Präsentations-Fähigkeiten zu verbessern. Das war ein wichtiges Training für mein Selbstbewusstsein.

Ab 2016 war es dann so weit: Ich bot den ersten Workshop zum Buch an, diesmal als Gruppenleiterin mit Unterstützung einer Assistentin.

Mittlerweile bin ich gut in diese Rolle hinein gewachsen und habe große Freude daran, die „Essanfälle adé“ Workshops zu leiten.

Olivia Wollinger als Workshop-Leiterin

Mein Weg war nicht linear

Falls Sie gerade auf der Suche nach Ihrem Weg sind möchte ich Ihnen Mut machen: Umwege zu gehen ist normal und einige Fähigkeiten brauchen ein paar Jahre Entwicklungszeit. Es macht also gar nichts, wenn nicht alles einfach in den Schoß fällt.

Manchmal vergleichen wir uns mit den so tollen anderen. Nur selten schauen wir hinter die Kulissen. Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen gezeigt habe: Wir müssen nicht sofort alles können.

Wichtig ist, dass wir uns liebevoll an die Hand nehmen und uns die Zeit zur Entwicklung zugestehen. Manche Dinge werden wir nie lernen und das ist auch OK so. Wir dürfen herausfinden, was wir gut können und uns auf genau das konzentrieren. Das ist meiner Meinung nach mehr als genug Aufgabe für ein ganzes Leben.

Und so geht meine Entwicklung und mein Wachstum weiter und weiter und wird vermutlich nie zu Ende sein. Anders als früher macht mir das keine Angst mehr. Ich bin einfach neugierig, was mir alles noch so begegnen mag.

Der Weg verläuft selten linear

Ein paar persönliche Dinge

Selbsterfahrung

Wenn man sich jahrelang mit Körperarbeit beschäftigt, ist Selbsterfahrung ein wichtiger Teil. Ich erlebte und erlebe daher in allen Methoden, die ich erlernte, zahlreiche Selbsterfahrungs-Stunden.

Darüber hinaus machte ich Erfahrungen mit vielen anderen Methoden, wie zum Beispiel Psychotherapie, Biodynamik, Craniosacral-Therapie, Osteopathie, Physiotherapie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Homäopathie, Zen Meditation, Rolfing, Hakomi, Chinesiologie, Naikan, Taiji, QiGong, Luna Yoga, Aviva, Methode Wildwuchs.

Lebenserfahrung

Darüber hinaus durfte (oder vielmehr musste) ich mich neben allerlei Lebenserfahrungen, die man so sammelt im Laufe der Zeit, mit ein paar intensiven Themen auseinandersetzen: Viele Jahre war ich mit dem Ausstieg aus der Essstörung und damit mit meiner seelischen Genesung beschäftigt.

Als ich mich stabil und zufrieden im Leben angekommen fühlte, erwachte mein Kinderwunsch und im Zuge dessen beschäftigte ich mich mit der Heilung meiner Endometriose. Im reifen Alter von 41 bzw. 42 Jahren musste ich dann zwei Fehlgeburten verarbeiten und mich damit von meinem Kinderwunsch verabschieden. All das erweiterte meinen Horizont zusätzlich und – so glaube ich – vertiefte die empathische Begleitung meiner KlientInnen.

Freizeit habe ich auch 🙂 

In meiner Alltags-Freizeit liebe ich es, eine gute Tasse Kaffee in einem gemütlichen Kaffeehaus zu trinken, in der Natur dem Vogelgezwitscher zu lauschen, Hörbücher zu hören oder Qualitätszeit mit engen Freunden oder Familie zu verbringen.
Aktuell übe ich mich in Brushlettering und „happy painting“, was mich entspannt und erfreut.

Hobby finden

Jedes Jahr wage ich mich in die Ferne, beispielsweise nach Kenia oder Tansania, das erweitert meinen Horizont, fordert mich aber gleichzeitig ziemlich heraus. Ich liebe es, Elefanten zu beobachten und unterstütze den Sheldrick Wildlife Trust .

wie denken schlanke Frauen

„aivilo“ bedeutet Olivia rückwärts geschrieben.

Ich wurde 1972 geboren und lebe mit meinem Partner in Wien.

Fast alle Fotos auf dieser Webseite stammen von ihm. Vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz, Manfred Helmer, light of my life!

Wir leben gemeinsam mit vier Katzen. Zwei davon waren nicht geplant, sie sind unsere geliebten Findelkinder.

I am able to accompany you in English, too.

Ich möchte Kontakt zu Ihnen aufnehmen!