Emotionales Essen

Emotionales Essen2018-07-21T18:47:34+00:00

Lernen Sie, Ihren Körper wieder wahrzunehmen

Wenn man an emotionalem Essverhalten leidet, das isst man oft aus den falschen Gründen. Also nicht, weil es der Körper braucht, sondern weil die Seele danach verlangt. Oft ist es sogar so, dass wir gar nicht mehr unterscheiden können, ob nun der Körper oder die Seele nach Essen verlangt, da sich beide Hunger-Formen – also der körperliche Hunger und der Seelische Hunger – ähnlich anfühlen.

Um unsere Gefühle und unsere Intuition wieder wahrnehmen zu können, ist es nötig, in unseren Körper hineinzufühlen. Wenn wir allerdings von ihm abgekoppelt leben oder ihn sogar hassen, braucht es naturgemäß Zeit und Übung, um wieder in Kontakt mit ihm zu kommen.

Genau dabei kann ich Sie unterstützen.

Was bewirkt Berührung?

das Herz spüren

(der nun folgende Abschnitt ist ein Zitat aus dem Buch „Essanfälle adé“, Ullstein 2018)

Nährende Wirkung

Häufig lassen sich bei Betroffenen Mängel auf emotionaler Ebene beobachten. Wenn wir uns einem anderen Menschen anvertrauen, uns sprichwörtlich in seine oder ihre Hände begeben, kann das eine wunderbar nährende Wirkung haben. Wir lassen uns umsorgen. Das Gefühl, einfach so sein zu dürfen, wie wir sind, trägt einiges zur Heilung bei. Der emotionale Hunger kann verringert werden.

In der ersten Berührungsstunde beobachte ich bei vielen meiner Klientinnen und Klienten eine gewisse Nervosität: »Was geschieht nun? Wie wird es sein, wenn jemand meinen ungeliebten Körper berührt?«

Diese Fragen sind völlig normal und sehr gesund, denn unsere Instinkte müssen zunächst prüfen, ob wir uns in Sicherheit wiegen können. Wenn es die Begleiterin versteht, die Grenzen des Körpers zu wahren, ihn also achtsam berührt ohne ihn zu überfordern, kann das Vertrauen langsam wachsen. Die Klientin lernt zu dem zu stehen, was sie wahrnimmt und wie sie fühlt. Auch das stillt den emotionalen Hunger.

Für mich fühlt sich achtsame, absichtslose Berührung wie ein warmes, wohltuendes Bad an, wie ein warmer Schokokuchen auf seelischer Ebene.

Ich hätte mir einige unnötige Kilometer ersparen können.

Wahrnehmung von Körpergrenzen

Die Berührung des Körpers bewirkt, dass er, auf mitunter neue Art und Weise, wahrgenommen wird. Kommen neue Klientinnen und Klienten zu mir in die Praxis, frage ich manchmal, wie sie ihren Körper erleben.

Oftmals höre ich dann, dass sie ihren Kopf deutlich spüren, den Rest des Körpers hingegen »als Klumpen«, »wie einen Kartoffelsack« oder gar nicht wahrnehmen. Die Konturen zerfließen, als wären sie nicht vorhanden.

Durch die Berührung können die Körpergrenzen wieder wahrgenommen werden. Meistens fühlen sie sich nach der Körperstunde kompakter, sie wissen wieder, wo sie anfangen und wo sie aufhören. Interessanterweise fühlen sich viele auch schlanker, obwohl eine Stunde der Berührung garantiert keinen Gewichtsverlust bewirkt. Es ist einfach die Wahrnehmung der Grenzen, die den Unterschied macht.

Das Spüren der körperlichen Begrenzung begünstigt darüber hinaus die Wahrnehmung der seelischen Grenzen. Wenn wir wissen, wo wir anfangen und wo wir aufhören, gelingt es uns, besser einzustehen für das, was und wer wir sind.

Entspannung

Berührung kann dabei helfen, innere Spannungszustände wahrzunehmen, kennenzulernen und zu regulieren. Mit kompetenter Begleitung erleben Klientinnen und Klienten vielleicht zum ersten Mal, wie es ist, solche Gefühle eine Weile zu ertragen, statt sie sofort wegzuessen.

Berührung ist ein wirksames Mittel, um Entspannung zu erleichtern. Die Berührung des Körpers bewirkt außerdem eine Verschiebung des Fokus: Weg von den Gedankenkreisen, hin zum Spüren im Hier und Jetzt. Viele nehmen wahr, dass sie viel mehr sind als ein nur ihre Gedankenkreise rund um das Essen und erfahren dadurch Erleichterung.

(Zitat Ende)

Gefühle aushalten statt wegessen

Beim Weg aus dem emotionalen Essverhalten geht es darum, Gefühle kennenzulernen und auszuhalten – statt sie mit Essen zu trösten oder zu betäuben.

Wenn wir miteinander arbeiten, könnten wir beispielsweise folgende Fragen erfoschen:

  • Wie fühlt sich mein Körper eigentlich tatsächlich an? (statt wie denke ich wie mein Körper ist)
  • Wie reagiert mein Körper auf Berührung?
  • Wo genau in meinem Körper spüre ich meine Gefühle – v.a. jene die ich nicht leiden kann.
  • Welche Gefühle sind es, die ich so schwer aushalten kann, sodass ich sie mit Essen unterdrücken muss?
  • Gibt es an meinem Körper eigentlich auch irgendetwas, das ich wenigstens OK finde?

Wichtig zu wissen ist: Durch diese Arbeit wird Ihre emotionales Essverhalten nicht sofort verschwinden. Nur Schritt für Schritt werden durch die echte Beschäftigung mit Ihrem Körper Scham und Mangelgefühle besänftigt, die Seele genährt. Je mehr Ihre Seele genährt ist, desto weniger werden Sie das Essen missbrauchen.

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass der Weg einfach wird. Ich kann Ihnen nur versprechen, dass es sich lohnen wird.

Wie wird gearbeitet?

Die Begleitung in meiner Praxis dauert in der Regel eine Stunde.

Hier bekommen Sie Überblick über meinen Stundenpreis.

In unseren Begegnungen werde ich überwiegend mit der Rosen-Methode arbeiten. Ergänzend dazu, falls es stimmig ist, mit der EKT-Methode. (letztere dauert 1,5 Stunden, allerhöchstens zwei)

Bevor Sie zu mir kommen …

… bitte ich Sie, das Buch „Essanfälle adé“ zu lesen. Das ist mir wichtig, damit Sie die Konzepte, mit denen ich arbeite, in der Tiefe verstehen und die wichtigsten Fragen bereits vor unserem ersten Termin geklärt sind.

Kontaktieren Sie mich!

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KlientInnen sagen:

Der Termin hat mir richtig gut getan. Bin auch drauf gekommen, dass ich mich im letzten halben Jahr selbst wieder ziemlich verloren habe und dass es mir extrem gut tut, wenn ich mich in einem „sicheren“ Rahmen mit mir auseinandersetzen kann. Finde auch den Austausch so schön. Man merkt einfach wieder einmal, dass man nicht so allein ist wie es einem oft vorkommt.

Pegasus

Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Es ist schön, verstanden zu werden.

Sonnenschein

Liebe Olivia, heute als du mich nach Ankunft gefragt hast wie es mir geht, sagte ich: “nicht gut”. Nach dem wir über meine jetzige schwierige Arbeitssituation und die daraus resultierenden häufigeren Essanfälle gesprochen hatten ging es los mit “sich spüren”.
Die Stunde bei dir hat mir heute ganz besonders gut getan: ich habe mich sehr intensiv gespürt und wahrgenommen. Auch die Berührung am Bauch empfand ich als angenehm. Dass überrascht mich besonders, denn vor ca. 1,5 Jahr war “von Jemanden” am Bauch berührt werden unvorstellbar. Seit der Workshopteilnahme und durch die Einzelstunden bei dir versuche ich meinen Bauch so zu akzeptieren wie er ist, obwohl er nach 30kg Gewichtsabnahme und noch einigen Kilos zu viel, nicht gerade schön ist. Aber trotzdem versuche ich immer wieder liebevoll zu meinem Bauch zu sein und jeden Abend wenn ich ins Bett gehe wärme ich mir ein Kirschkernkissen oder eine Wärmeflasche für meinen Bauch.
Vielen herzlichen DANK für deine Wegbegleitung!!!
Ich schätze nicht nur deine Kompetenz und dein Wissen, sondern auch deine wertschätzende, sympathische und ehrliche Art, sowie deine Menschlichkeit!!!

Kaktus

Ich habe den heutigen Termin mit Ihnen als sehr hilfreich empfunden, da ich das Gefühl hatte, zum ersten Mal richtig verstanden worden zu sein! Es hat sehr gut getan, einmal mit jemandem ganz offen darüber zu sprechen, der weiß, wovon man redet…
Seit ich begonnen habe, mich mit meinem Essthema richtig auseinander zu setzen bzw. wieder bewusst auf meinen Körper zu hören, habe ich unglaubliche Fortschritte gemacht und es geht mir viel besser! Danke für Ihre hilfreichen und wertvollen Worte! Sie haben bei mir offensichtlich den richtigen „Knopf“ gedrückt.

S.

Wollte mich nochmal für den Termin gestern bei Ihnen bedanken. Es hat wieder sehr gut getan, mich mit Ihnen zu unterhalten, da Sie immer genau verstehen, worum’s geht und Ihre Antworten und Ansichten den nagel auf den Kopf treffen und mir sehr weiter helfen. Ich habe mich noch selten so verstanden gefühlt wie bei Ihnen! Auch die Auseinandersetzung mit meinem Körper war wieder eine Wohltat, richtig Balsam für die Seele! Danke für Ihre wertvollen Inputs, Ihre zZeit und Ihre Aufmerksamkeit!

Frau S.
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