Den Körper berühren, die Seele erreichen

Die Rosen-Methode ist eine sanfte Form der Körperarbeit, bei der Berührung und verbaler Dialog miteinander verbunden werden. Sie spricht also Körper und Geist an.

Über die Wahrnehmung von Körperempfindungen, Muskelverspannungen und Atem können Erfahrungen aus dem Körpergedächtnis zugänglich werden. Dabei können sich unbewusste Schutzmuster und zurückgehaltene Gefühle zeigen.

Die Rosen-Methode hat ihren Namen von Marion Rosen (1914-2012), einer Physio- und Atemtherapeutin.

Olivia Helmer-Wollinger berührt achtsam die Schulter einer Klientin um Verspannungen zu erspüren. .

Wie die Rosen-Methode mit alten Schutzmustern arbeitet

Viele von uns mussten im Laufe des Lebens Erfahrungen machen, die zu früh daher kamen, zu überwältigend waren oder uns überforderten. Vielleicht wuchsen wir in einem toxischen familiären Umfeld auf, in dem emotionale Unterstützung fehlte.

Um uns zu schützen, kann unser Körper auf solche Erlebnisse mit Muskelanspannung reagieren: Emotionen, die nicht gezeigt werden dürfen oder können, werden zurückgehalten. Dieser Mechanismus funktioniert so gut, dass wir irgendwann selbst nicht mehr wissen, was eigentlich in uns vorgeht. Was uns damals geholfen hat, kann später zu einem Hemmschuh werden.

[In diesem Artikel kannst du mehr über das Körpergedächtnis lesen ]

Vielleicht kennst du das Gefühl, dass du zwar weißt, dass eigentlich alles in Ordnung ist und es dir trotzdem nicht gut geht. Oder du merkst, dass du dich schwer entspannen kannst, dich oft verkopft fühlst oder den Zugang zu deinen eigenen Bedürfnissen verloren hast.

Chronische Verspannungen bewusst wahrnehmen

Wir alle kennen Muskelverspannungen die weh tun. Doch ein großer Teil unserer Verspannungen sind unbewusst. Das passiert, wenn sie seit unser Kindheit angespannt sind und wir es nicht mehr anders kennen.

Wenn etwas stark angespannt ist, fällt der Zugang zum Spüren schwer und es kann ein Gefühl des taub seins entstehen oder dass die Verbindung zu einem selbst fehlt.

Durch die Berührung und den begleitenden Dialog wirst du eingeladen diese gehaltenen Stellen zu spüren und wahrzunehmen, wieviel Energie dich das in deinem Alltag kostet.

Sanfte Berührung statt Druck

Die Berührung begegnet dem Muskel dort, wo er festhält und lässt ihm Zeit. Wir versuchen nicht, etwas wegzumachen oder deinen Körper in eine bestimmte Richtung zu bringen. Nichts muss. Der Körper darf erfahren, dass er loslassen kann, wenn er sich sicher fühlt. Entspannung kann nicht erzwungen werden.

Wenn der Atem wieder mehr Raum bekommt

Zu den Muskeln zählt auch die Atemmuskulatur, unter anderem das Zwerchfell. Wenn die Spannung loslässt, kann der Atemraum größer werden. Wenn wir größer atmen, kann mehr Sauerstoff in unsere Zellen gelangen. Größer Atem bedeutet auch mehr Raum im Leben einzunehmen, uns mehr zu zeigen.

Ein freier Atem reguliert das Nervensystem und lässt uns insgesamt ruhiger werden und mehr Verbundenheit mit uns selbst fühlen. Die Veränderung des Atmens kann sich also auf vielfältige Art in unserem Leben auswirken.

Wenn Gefühle wieder spürbar werden

Wenn alte, chronische Muskelanspannungen loslassen, können Bilder, Emotionen oder Erinnerungen auftauchen. Wir suchen nicht gezielt danach und versuchen auch nicht, etwas Vergangenes hervorzuholen. Vielmehr geben wir dem Raum, was sich im gegenwärtigen Moment von selbst zeigt. Über die Körperwahrnehmung können solche Empfindungen wieder zugänglich werden.

Körperweisheit wieder wahrnehmen

Viele Menschen sind es gewohnt, Lösungen vor allem mit dem Verstand zu suchen. Wenn wir die Verbindung zu unserem Körper wieder finden, steht uns zusätzlich eine riesengroße Ressource zur Verfügung. Unsere Körperwahrnehmung kann uns dabei unterstützen, ein für uns stimmiges Leben zu führen.

Was kann sich durch die Rosen-Methode verändern?

Die Rosen-Methode ist keine Technik, mit der bestimmte Veränderungen erzwungen werden sollen. Jeder Mensch erlebt die Körperarbeit anders.

Mögliche Erfahrungen sind:

  • Du nimmst Muskelanspannungen und Körperempfindungen früher wahr.
  • Du bekommst einen besseren Zugang zu deinen Gefühlen und Bedürfnissen.
  • Dein Atem kann sich freier und weiter anfühlen.
  • Du kannst leichter zwischen Anspannung und Entspannung wechseln.
  • Gedankenschleifen können ruhiger werden, wenn du wieder stärker mit deinem Körper verbunden bist.
  • Du kannst besser spüren, was dir guttut und was du wirklich möchtest.
  • Entscheidungen können leichter werden, wenn du neben dem Denken auch dein Körpergefühl einbeziehst.
  • Dein eigener Körper kann sich zunehmend vertrauter und sicherer anfühlen.
  • Wenn alte Schutzmuster weicher werden, entsteht häufig wieder mehr Spielraum für das, was heute möglich ist: für neue Entscheidungen, mehr Lebendigkeit, Freude und die Freiheit, mehr du selbst zu sein.

»Bei dieser Arbeit geht es um die Wandlung von der Person, die wir meinen zu sein, zu der Person, die wir wirklich sind.«
(Marion Rosen)

Wie wird bei der Rosen-Methode gearbeitet?

Eine Rosen-Methode-Stunde findet in meiner Praxis in 1090 Wien statt. Du liegst bequem unter einer schützenden Decke auf der Behandlungsliege. Ich berühre dich direkt auf der Haut und decke nur genau dieses Areal ab.

[Hier beschreibe ich im Detail, wie eine Rosen-Methode Sitzung in 1090 Wien abläuft ]

[Hier kannst du über meine persönlichen Rosen-Methode Erfahrungen lesen].

[Literaturangaben zur Rosen-Methode ]

Für wen ist die Rosen-Methode geeignet?

Noch unsicher, ob diese Arbeit zu dir passt?

[Erfahre hier für wen die Rosen-Methode Körperarbeit in Wien geeignet ist ].

Olivia Helmer-Wollinger spürt und beobachtet die Atembewegung der Klientin.