Sind Sie an Körperarbeit interessiert?
Möchten Sie sich selbst auf neue Art und Weise kennenlernen?
Und haben Sie bereits überlegt,
mit mir zu arbeiten?
Nun wäre ein guter Zeitpunkt dafür!

Denn ab September gibt es wieder freie Plätze in meiner aivilo-Praxis!

Ich arbeite mit der Rosen-Methode und der EKT-Methode, letztere biete ich auch online an.

In meiner Arbeit geht es darum, Gefühlen, die im Körper gespeichert sind und uns bewusst nicht zugänglich sind, auf die Spur zu kommen und mit ihnen zu kommunizieren.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und vielleicht ein Stückchen Ihres Weges begleiten zu dürfen!

Übrigens: Wem das „Sie“ zu sperrig ist, kann gerne das „du“ wählen. Ich lasse das meine Klient*innen entscheiden.

Klient*innen-Feedback

Bevor man sich entscheidet, sich jemanden anzuvertrauen, hört man gerne, wie es anderen ergangen ist. Hier die letzte Rückmeldung, die ich erhielt. Der Platz dieser Klientin wurde frei, da sie aus aus Wien wegzog.

Liebe Frau Wollinger,

ich bin nicht besonders gut darin, kurze aussagekräftige Statements zu machen. Genauso wie ich rede schreibe ich auch eher Romane. 😀
Deshalb schicke ich Ihnen diesen Text und Sie dürfen sich daraus für ihre Homepage (und jede andere Form der Präsenz) nehmen, was Sie wollen. Bei Bedarf auch umformulieren und zusammenfassen, solange der Kernaussage erhalten bleibt. Bei Ihnen mache ich mir keinerlei Sorgen, dass sie etwas inhaltlich verdrehen könnten.
😀

Ich war vier Jahre regelmäßig bei Ihnen. Ich habe es weniger als „Behandlung“ empfunden und mehr als „Seelenwellness“. Ich war sehr geprägt darauf, immer zu tun und zu arbeiten – auch an mir. Bei Ihnen habe ich gelernt, nicht immer anzupacken, sondern einfach zu spüren. Anstatt „Hallo Verspannung, was willst du mir sagen und was muss ich tun damit du weggehst?“ habe ich gelernt zu sagen „Hallo Verspannung, ich spüre dich. Du darfst da sein.“ und vielleicht in Folge irgendwann „gibt es etwas, das du mir mitteilen möchtest?“. Oder auch einfach nur „Hallo Körper, hallo Atem“, ohne Beschwerden in den Fokus zu nehmen.

Ich habe gelernt, Dinge da sein zu lassen und sie einfach wahrzunehmen und zu beobachten, anstatt immer aktiv sein zu müssen. Ich habe gelernt, meinen Körper immer mehr zu spüren, nicht nur dort wo ich Beschwerden habe. Aber das war kein „Projekt“ mit dem Ziel meinen Körper zu spüren – es ist mit der Zeit ganz automatisch passiert. Ich habe immer mehr angefangen, in meinem Körper zu leben.

Überall hört man, man solle loslassen und inneren Frieden finden und die Dinge einfach annehmen wie sie sind. Aber ich bin bis dahin nie jemanden begegnet, der mir vermitteln hätte können, WIE das geht. Sie haben eine große Weisheit, die aus ihrer eigenen Geschichte und ihrer Ehrlichkeit, dem Mut sich unperfekt zu zeigen, und ihrem Herzen entsteht. Bei Ihnen habe ich nicht nur herausgefunden, wie man diese Zustände erreicht, sondern auch, von meinen Perfektionsansprüchen abzulassen.

Ich habe gelernt, dass ich nicht immer stark sein muss, ich habe gelernt, wie man schwach ist, ohne selbstzerstörerisch zu sein. Ich habe gelernt, meinem Schwachsein liebevoll und fürsorglich zu begegnen. Heute empfinde ich Ehrfurcht und Zärtlichkeit gegenüber diesen Teilen von mir. Ich empfinde sie als etwas Heiliges und Kostbares, mit dem ich ganz behutsam umgehen und das ich schützen möchte. Genauso habe ich gelernt, mein Starksein nicht als Zwang und als Starre zu erleben. Ich kann meine Überlebensmechanismen und Kämpfe inzwischen ehren und anerkennen, wie sehr sie mich beschützt haben und dass ich ihnen mein Überleben verdanke. Das bedeutet auch, anzuerkennen wie tief ich verletzt wurde, anstatt zwischen Bagatellisierung und Drama zu schwanken.

Mit Ihnen bin ich auch immer wieder tief in meinem Körper und meine Gefühle abgestiegen und habe Anteile, Verletzungen und Traumata kennengelernt. Manchmal subtil, manchmal sehr direkt und intensiv. Ihr tiefes und liebevolles Verständnis von Trauma hat mir dabei sehr geholfen.
Ich habe die Sitzungen mit Ihnen immer auf eine ganz besondere Weise erlebt. Ich habe sie immer als aufrichtig zärtlich, liebevoll und respektvoll empfunden, während Sie es gleichzeitig gut schafften, die professionelle Distanz zu wahren. Ich glaube, Sie können jedem Menschen der vor Ihnen liegt mit der gleichen Zärtlichkeit und Liebe begegnen. Man könnte sagen, es ist dadurch „unpersönlich“ – oder man kann sagen, Sie sehen in jedem Wesen eine wunderschöne, liebenswerte, göttliche Seele und begegnen vor Allem dieser Seele. Es war sehr faszinierend und hat auch eine große Leichtigkeit hineingebracht. Gleichzeitig das Gefühl, voll angenommen und gesehen zu werden. Es entstand eine tiefe Begegnung, aber ganz frei von den Verbindlichkeiten, Erwartungen oder Druck, die aus einer privaten Freundschaft entstehen.

Auch daraus habe ich viel mitgenommen für meinen Umgang mit der Welt und den Menschen.

Ich hatte immer das Gefühl, Ihnen rückhaltlos vertrauen, mich öffnen und ganz hingeben zu können, während ich gleichzeitig wusste, dass Sie keine private Freundin von mir sind. Ich glaube, ich habe das noch nie zuvor so deutlich und stabil erlebt. Auch das hat mir viel Sicherheit gegeben.

Von Ihnen wurde ich auch auf das Thema HSP inklusiver guten Buchempfehlungen gebracht und habe es verstehen gelernt. Auch das hat mir viel geholfen, mir mein Leben so zu gestalten, wie es für mich gut ist, anstatt zu versuchen, „Normvorgaben“ an Belastbarkeit und Leistung gerecht zu werden.
Und obwohl es unsere Termine nur am Rande gestreift hat habe ich durch Sie auch viel über meine Essstörung gelernt. Zuerst einmal langsam, dass ich immer noch eine habe und dann, auch damit liebevoll umzugehen und mehr und mehr die Extreme zu verlassen. Auch Ihr Buch hat mir dabei viel geholfen – ich glaube die einschneidendste Erkenntnis war für mich, dass Essanfälle und alle Formen von „über die Stränge schlagen“ immer die FOLGE von zu viel Kontrolle und innerem Mangel sind. Seitdem betrachte ich das ganze Konstrukt ganz anders und gehe auch ganz anders damit um.

Ich schwanke immer noch und habe ich immer wieder Krisen. Aber ich kann heute viel liebevoller mit ihnen umgehen, ich kann direkter vor mir und anderen aussprechen, was eigentlich los ist und was ich brauche. Deshalb sind die Krisen viel kürzer und die Lösungen viel befriedigender und heilender. Und heute vergesse ich auch im tiefsten Tal niemals, dass es „nur“ ein kurzes Drama ist und bald vorbei ist – sobald ich den richtigen Schlüssel gefunden habe. Das sorgt auch dafür, dass ich in diesem Zustand keine drastischen Maßnahmen ergreife. Früher dachte dann immer, jetzt ist alles aus.

Natürlich sind über diese vier Jahre viele Prozesse auch an anderen Stellen gelaufen und ich hatte auch andere Begleiter, Therapeuten usw. Aber Sie waren die Konstante. Zu Ihnen zu kommen hat mich immer wieder ins Gleichgewicht gebracht, wenn meine Energien oder Emotionen stürmisch aufgewühlt waren.
Dank dem, was ich bei Ihnen erfahren und gelernt habe, konnte ich in die anderen Prozesse eintreten. Dadurch konnte ich bewältigen, was mir begegnet ist und ausschöpfen, was mir als Potential geboten wurde. So ist es auch weiterhin. Ich kann mich heute so viel mehr spüren, körperlich, emotional, energetisch. Ich kann heute ehrlich sein zu mir selbst und mich annehmen. Dadurch kann ich mich selbst viel besser verstehen und „lesen“ – also merke ich viel schneller, was ich brauche oder was mir nicht gut tut, auf allen Ebenen.
Ich hatte vorher eine vage, verkopfte Vorstellung davon, was „Selbstliebe“, „im Körper sein“ oder „sich selbst spüren“ bedeutet. Heute weiß ich, ich war weit davon entfernt es zu verstehen. Bei Ihnen habe ich es gefunden, habe es wirklich spüren und erleben gelernt. Heute ist es fester Bestandteil meines Lebens – Schwankungen mit inbegriffen und die gehören genauso dazu.
Dieses ganze „mich spüren“ hat mir unglaublich viel Raum und Möglichkeiten eröffnet. Es ermöglicht mir, mein Leben wirklich zu leben. Erst jetzt begreife ich, mit welchem kleinen Teil meines Lebens und meines ICHs ich früher meinen Weg gegangen bin.
Ich halt es für durchaus angemessen zu sagen: Sie haben mir den Schlüssel zu meinem Leben gegeben.

Ich danke Ihnen von Herzen dafür! Ich danke Ihnen, für Ihre jahrelange Begleitung, für Ihre Geduld, für Ihr Einfühlungsvermögen, für die Begegnungen, für Ihre Weisheit. Für unzählige kostbare Erfahrungen und Werkzeuge für mein Leben, die ich jetzt auch wirklich anwenden kann.
Und ich danke Ihnen, für diesen wundervollen Raum, den Sie mir in den Behandlungen wieder und wieder geöffnet haben.
Ich hoffe, dass noch viele Menschen diesen Ihren Raum betreten und ihn genauso beschenkt verlassen werden, wie ich.

Ich wünsche Ihnen das Allerbeste.
Alles Liebe,

E.
22.7.2020

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