Ankommen im Körper

Ankommen im Körper2018-07-13T19:13:23+00:00

Wieder ankommen in Ihrem Körper

Wer sich nicht (mehr) spüren kann, hat gute Gründe

Ich kenne viele Menschen, die nicht (mehr) mit ihrem Körper verbunden sind, ja sogar aus ihm herausgetreten sind.

Das kann vielerlei gute Gründe haben:

  • Vielleicht war nie ein Körpergefühl da, weil es als Kind nicht trainiert wurde.
  • Vielleicht ertragen wir unser Leben nicht und möchten daher nicht so genau wissen, was da in uns abgeht.
  • Vielleicht haben wir in unserer Vergangenheit Dinge erlebt, die uns sehr verletzten, sodass es damals emotional sinnvoll war, sie nicht spüren zu müssen.

Wer sich von seinem Körper entkoppelt hat, nimmt ihn überwiegend nur noch über physische Schmerzen wahr. Alle anderen feinen Nuancen sind wie betäubt.

Sich nicht zu spüren heißt abzustumpfen

Der Vorteil des nicht Spürens ist, dass emotional nichts mehr weh tut.

Der Nachteil ist, dass wir abstumpfen. Wir können dann auch schöne Dinge, wie Freude oder Liebe, nur noch dumpf oder wie durch einen Schleier wahrnehmen.

Wenn wir uns nicht spüren, fällt es überdies schwer, unsere gesunden Grenzen wahrzunehmen. Wir sind dann entweder in einer Dauer-Schutzhaltung oder grenzenlos.

Weiters kann die leise Stimme unserer Intuition kaum mehr wahrgenommen werden. Sobald wir nicht mehr auf uns selbst hören können, treffen wir oft falsche Entscheidungen, beispielsweise lassen wir uns auf verletzende Beziehungen ein.

Ankommen bei sich

Ankommen bei sich bedeutet, dass wir unser eigenes Haus – unseren Körper – bewohnen, uns spüren können. Es bedeutet ein Ankommen im Hier & Jetzt, statt mit den Gedanken in der Zukunft oder in der Vergangenheit festzuhängen.

Es bedeutet, in Alltagssituationen adäquat auf Herausforderungen zu reagieren, statt bewusst oder unbewusst in Ausweichshandlungen zu flüchten, wie beispielsweise emotionales Essen, Smartphone-Nutzung in jeder freien Minute oder unaufhörliche Gedankenkreise rund um ein bestimmtes Thema.

Da sein

Es ist hilfreich bei sich selbst anzukommen, …

  • wenn Sie den Eindruck haben „total verkopft“ zu sein.
  • wenn Sie lernen möchten, sich (wieder) zu spüren.
  • wenn Sie das Gefühl haben, als ob eine Trennlinie zwischen Kopf und Körper wäre.
  • wenn Ihre Gedanken einem Karussell ähneln.
  • als Ergänzung zum (meist mentalen) Aufarbeiten von Themen in der Psychotherapie.
  • wenn Sie Gefühle auf körperlicher Ebene bearbeiten möchten.
  • wenn Sie Ihren Körper ablehnen.
  • bei einem Leben auf „high-speed“, ohne Zeit die Bedürfnisse Ihres Körpers wahrzunehmen.
Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es. (Zen-Weisheit)

Ankommen braucht seine Zeit

Wenn wir vielleicht bereits des längerem von unserem Körper abgekoppelt leben, braucht es naturgemäß Zeit und Übung, um wieder in Kontakt mit ihm zu kommen. Deshalb ist es wichtig, geduldig mit sich selbst zu sein. Das sich nicht spüren hatte bestimmt wichtige Gründe und kann daher nicht von heute auf Morgen beseitigt werden.

Meiner Erfahrung nach braucht das Spüren bzw. das Entfalten von Gefühlen Zeit und Vertrauen. Den Raum dafür biete ich Ihnen an in Form meiner meiner achtsamen Begleitung und Präsenz.

Wie wird gearbeitet?

Ich arbeite überwiegend mit der Rosen-Methode, bei Bedarf auch mit der EKT-Methode. Bei beiden Methoden geht es darum, Achtsamkeit auf seinen Körper zu richten. Wir erforschen gemeinsam, was Sie wahrnehmen und spüren können. Manchmal stelle ich meine Wahrnehmung zur Verfügung, damit Sie lernen können, was es alles zu spüren gibt.

Nur wer sich selbst spürt, kann bei sich ankommen.

Wir nehmen uns in für die Körperarbeit inklusive kurzem Gespräch zu Beginn in etwa eine Stunde Zeit. Bei der EKT-Methode nehmen wir uns ca. 1,5 Stunden Zeit, allerhöchstens 2 Stunden. Hier sehen Sie meinen Stundenpreis.

KlientInnen meinen

Danke für die Körperreise mit dir – ich hab wieder ein bisserl dazu gelernt, meinen Körper mehr wahr zu nehmen! Mein Bauch freut sich, wenn ich ihm schmeichle und liebes tue bzw. sag *gurgel gurgel*

Anneliese

Bei Fr. Mag. Wollinger fühle ich mich sehr wohl, sie ist einfühlsam und kann gut zuhören. Ich freue mich jedesmal auf die Körperstunde, denn jede Stunde ist spannend und kraftspendend. Mit viel Energie und Zufriedenheit gehe ich von ihr weg. Es ist schön für mich, dass ich durch Fr. Mag. Wollinger meinen eigenen Körper besser kennen lerne, dass ich durch ihre Berührungen meine eigene Mitte finde und dadurch ausgeglichener werde. Vielen Dank!

Martina

Bevor ich mit den Körper-Stunden angefangen habe wusste ich gar nicht was mich da erwartet. Aber ich war neugierig genug es auszuprobieren, und es hat sich gelohnt. Dadurch habe ich gelernt, dass ich meine Problemzonen ruhig auch mal ansehen und berühren kann, ohne gleich schlecht über sie zu denken oder sie kritisch zu beurteilen. Schließlich sind sie ein Teil von mir, und sie haben eine wichtige Funktion für meinen Körper – egal wie gut oder schlecht sie mir gefallen. Außerdem waren die Körper-Stunden für mich etwas wie eine Auszeit aus der stressigen belastenden Welt. Ich konnte eine Stunde lang den Arbeitsalltag und all die Ansprüche an mich vergessen, ich konnte meine Traurigkeit und Verzweiflung gehen lassen – eine Stunde lang einfach nur loslassen.

Frau M.

Ich komme seit einigen Monaten regelmäßig zu dir und die Stunden mir helfen sie sehr. Es ist ein sehr angenehmes Gefühl sich trotz der negativen Gefühle dem eigenen Körper gegenüber sich einfach mal fallen zu lassen und sich zu spüren. Ich erlebe die Körper-Stunden immer wieder anders und sehr intensiv. Es ist so als ob in dieser Zeit mein Körper sprechen darf und ich beobachte ihn dabei. Manchmal spüre ich wie Körperstellen warm werden, wie mein Körper angeregt wird. Manchmal wehrt sich mein Körper recht lange bis er nachgibt und sich entspannt, manchmal will er richtig durchgerüttelt werden, manchmal reichen schon ganz sanfte Berührungen. Es ist immer irgendwie anders und ich mag es meinem Körper zuzuhören und danach darüber nachzudenken was er mir denn jetzt mitgeteilt hat.

Frau P.

Ich gönne mir auch seit einiger Zeit immer wieder eine Stunde bei Frau Wollinger, und mir tut es auf jeden Fall sehr gut. Ich geniesse es wahnsinnig, einen Stunde Zeit für mich und meinen Körper zu haben. Lerne dabei, mich zu spüren und auch immer wieder zu akzeptieren. Es ist schwer zu beschreiben, aber manchmal habe ich ein wunderschönes “Ich-Bewusstsein”, wenn ich mich so auf mich konzentriere, mich spüre und ganz bei mir bin. Das Gefühl finde ich sehr toll, kann es jedoch noch nicht sehr oft selber herbeiführen, weil es im Alltag einfach untergeht, ich immer noch zu wenig Zeit für mich habe und von zu vielem anderen in Anspruch genommen werden. Die Körperarbeit unterstützt mich sehr dabei, zu mir zu finden. Eine Auszeit vom Alltag, eine Zeit nur für mich, eine liebevolle Zeit für meinen Körper.

Ich kann es auf jeden Fall sehr empfehlen, ich habe dabei ein Gefühl für meinen Körper kennengelernt, wie ich es noch nie vorher hatte. Und das ist wirklich toll!!! Manchmal ist es dann richtig schön, ich zu sein.

Frau L.
Termin vereinbaren

Weiterlesen